Das lokale muss in @ige
Außer einigen Interviews mit Initiator Robert Basic gab es im Vorfeld nicht viel Informationen zu seinem Projekt Buzzriders. Und das war auch durchaus so geplant. Dennoch zog es viele nach Essen ins Unperfekthaus zum Buzzcamp. Hier sollten am vergangenen Wochenende alle Interessierten diskutieren, erarbeiten und mitgestalten, was Buzzriders am Ende – oder vielmehr zum Start – überhaupt sein soll. Und das taten wir.
Nachdem Robert im Vorfeld großes Interesse angemeldet hatte, stellte ich unter anderem Google Wave und WordPress P2 als mögliche interne Kommunikationssysteme vor. Aber auch Use Cases, Organisationsformen, Technik, Marketing und vieles mehr wurden diskutiert. Denn Buzzriders ist kompromisslos offen – anders als klassische Start-Ups soll sich das Projekt wie ein Dorf (oder eine Stadt), und darum geht es ja auch inhaltlich, selbst definieren und entwickeln. Einzige Vorgabe ist der lokale Bezug – so wie man bei Büchern an Amazon denkt, soll Buzzriders die Anlaufstelle für alles lokale sein.
Ein spannendes Experiment, denn auch Robert wird so langsam erst klar, was dabei herauskommen könnte, wie er in seinem Resümee festhält. Ich werde weiter berichten.