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	<title>sw4 Stefan Wild &#187; apple</title>
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		<title>Nicht für Early-Adopter – das Apple iPad</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 09:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch-Computer-Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Enttäuschung bei vielen war groß, als Apple am Mittwoch das iPad vorstellte. Zu viele Zukunftsvisionen wurden auf dieses Gerät projiziert. Zu viel hatte man von Apple erwartet. Was dann kam, sah auf den ersten Blick nach einem sehr großen iPod touch aus. Nicht besonders revolutionär. Und auch die Einordnung in die extra neu geschaffene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Enttäuschung bei vielen war groß, als Apple am Mittwoch das <a title="Apple iPad Website" href="http://www.apple.com/ipad/">iPad vorstellte</a>. Zu viele Zukunftsvisionen wurden auf dieses Gerät projiziert. Zu viel hatte man von Apple erwartet. Was dann kam, sah auf den ersten Blick nach einem sehr großen iPod touch aus. Nicht besonders revolutionär. Und auch die Einordnung in die extra neu geschaffene Produktklasse zwischen MacBook und iPhone schien lapidar.</p>
<p><span id="more-327"></span></p>
<p>Doch wenn ich hier von &#8220;vielen&#8221; schreibe, meine ich eigentlich Blogger und Twitterer, die meisten darunter wohl <a title="Wikipedia Artikel zu Early Adopters" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Early_Adopter">Early Adopters</a>. Den Markt für das iPad sehe ich aber viel weniger bei denen – obwohl ich beinahe alle vorgestellten Use Cases bereits umständlicher mit iPhone bzw. Notebook im Wohnzimmer durchgespielt habe – als bei den Otto-Normal-Verbrauchern. Ja, richtig gelesen. Bei den Menschen, denen die bzw. wir Early Adopter heute das Net- oder Notebook einrichten, den Firefox und ein vernünftiges Antivirenprogramm installieren und dann hoffen, dass danach erst einmal kein Anruf mehr kommt.</p>
<p>Was bisher nur sehr wenige beachten, ist die Eignung des iPad als Erstrechner. Also nicht zwischen iPhone und MacBook, sondern stattdessen. Stellt man sich das einmal vor, ergibt die ganze Konstruktion eine Menge Sinn. Fast 150.000 Apps im iTunes Store, die noch viel interessanter sind, wenn man sie nicht schon längst auf dem iPhone nutzt. iCal, iPhoto, iWork, E-Mail, Safari, YouTube – (mal abgesehen vom Drucken) was braucht denn ein Privatuser noch? Viel wichtiger ist da doch, dass man keinen eigenen Schreibtisch für einen Rechner einrichten muss, kein Kabelgewirr. Stattdessen ein Device, das einfach nur funktioniert, und für dessen Benutzung der unbedarfte User noch nicht einmal den Umgang mit der Maus lernen muss. Plötzlich macht auch die Produktklasse wieder Sinn.</p>
<p>Hier sehe ich großes Potential. Und es passt alles zusammen: Inhalte können direkt über die iTunes Store und iBook Apps auf das iPad geladen werden, wenn sie nicht ohnehin direkt aus dem Netz kommen (YouTube, Safari, E-Mail). Es gibt Adapter zum Anschluss einer Kamera, für SD Karten und für externe Monitore, sogar eine Tastatur. Und ich ahne, dass man das iPad nicht einmal zum Installieren mit einem Rechner verbinden muss. Auch die für diese Zielgruppe <a title="Tagesschau Beitrag zur Vorstellung des iPad" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video644968.html">passenden</a> <a title="Zeit Artikel zur Vorstellung des iPad" href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2010-01/ipad-testberichte">Medien</a> berichten Dank des großen Erfolgs von iPod und iPhone zeitnah über das Gerät. Zu guter letzt hat man einen Einstiegspreis erreicht, der gerade einmal bei der Hälfte des Erwarteten liegt.</p>
<p>Obwohl auch ich mir mehr von Apple erhofft hatte, gehe ich von einem großen Erfolg für das iPad aus. Spannend wird, was die nächsten Hard- und Softwaregenerationen bringen. Sicherlich genug, was dann auch die Early Adopter fesselt.</p>
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