Die Multi-Touchscreen Zukunft

Update 22.09.09: In der aktuellen Ausgabe der iX findet sich ein Interview mit Prof. Dr. Michael Haller zum Thema Multitouch-Interaktion.

Multi-Touch Technologie ist älter als man im ersten Moment annehmen würde. Bereits Anfang der 80er Jahre wurde mit der heute als “Pinch to zoom” bekannten Geste experimentiert. Der große Durchbruch in der breiten Öffentlichkeit kam aber erst mit dem Erscheinen des Apple iPhone in 2007. Bereits 16 Monate vorher präsentierte Jeff Han (inzwischen mit seiner Firma Perceptive Pixel unterwegs) auf der TED Conference seinen 30 Zoll Rückprojektions Multi-Touchscreen, der seit 2008 von Microsoft unter dem Namen Surface (in diesem Jahr von der c’t getestet) verkauft wird. Reichlich Spekulationen gibt es auch um ein Tablet von Apple mit Multi-Touch, das für 2010 erwartet wird. Zudem hat Apple bereits ein Patent eingereicht, dessen Gegenstand das “tactile feedback” – also eine haptische Rückmeldung – für Touchscreens ist.

Es stellt sich also die Frage, wie sich die Benutzerschnittstellen und dazugehörigen Geräten entwickeln werden. Ich behaupte, dass wir in den nächsten Jahren eine realistische Alternative zu Maus und Tastatur haben werden. Dass sich mehrere hundert Millionen Nutzer dafür umgewöhnen müssten, lasse ich hier als Argument nicht gelten, schließlich haben sich die meisten dieser Nutzer sogar auf das Texten per Handytastatur eingerichtet. Allerdings glaube ich, dass nicht der Touchscreen-Aspekt –also die Kombination von Darstellung und Eingabe in einem Gerät – das entscheidende ist, sondern die Flexibilität, die eine Multi-Touch Oberfläche bietet, z.B. eben in Verbindung mit haptischem Feedback. Im Klartext: Auf dem Schreibtisch sehe ich auch weiterhin einen Bildschirm und ein Eingabegerät, wärend sich im mobilen Bereich der Touchscreen bereits durchgesetzt hat.

Aber wie könnte dieses Eingabegerät aussehen? Tippen wir dann Silben statt Buchstaben ähnlich der Eingabe von japanischen und chinesischen Zeichen per IME? Passt sich die “Tastatur” kontextabhängig an ahnt die nächsten Schritte voraus? Oder arbeiten wir dann vielmehr mit einem Interface, das gar keine Ähnlichkeit mit dem Bestehenden hat?

Zur Vertiefung des Themas empfehle ich den ausführlichen Artikel Multi-Touch Systems that I Have Known and Loved von William Buxton (Microsoft Research).

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Google Caffeine – die neue Google Suche im Test

Google hat einen öffentlichen Test der neuen Sucharchitektur mit dem Codenamen “Caffeine” gestartet und bittet um Rückmeldung. Unter einer speziellen URI wird die neue Suche mit der gewohnten Oberfläche aufgerufen. Erste Tests des Basic Thinking Blog zeigen für einige Stichproben mehr Suchergebnisse, kürzere Suchzeiten und leicht veränderte Reihenfolgen.

Google Engineer Matt Cutts berichtet in einem Interview mit WebProNews (ab Minute 01:15), dass Caffeine für Google eine flexiblere Infrastruktur biete, um in Zukunft mit dem Suchindex umzugehen – Echtzeitsuche und zeitnahe Maßnahmen gegen Spamming seien damit denkbar. Unternehmen, die mit unlauteren Tricks kurzfristig das Ranking beeinflussen, werden es also in Zukunft noch schwerer haben.

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Multi-GPU Supercomputing mit nVIDIA CUDA

Digitale Kommunikation ist nicht auf maßgeschneiderte Websites und Services beschränkt, sondern kann auch bedeuten, die richtigen Technologien für Probleme zu finden. Für einen Kunden habe ich genau das zur Lösung eines Rechenproblems mit Erfolg getan.

Die bestehende CPU-basierte Implementation des Algorithmus wurde parallelisiert und auf die nVIDIA CUDA Technologie umgeschrieben. So konnte die Laufzeit um den Faktor 25 gegenüber einer Quad-Core CPU beschleunigt werden – von über zwei Jahren auf unter einen Monat. Die speziell zusammengestellte Hardware mit 8 GT200-basierten nVIDIA GPUs und insgesamt 7 GigaByte Grafikspeicher in nur einem BigTower Gehäuse verbraucht dabei maximal 1.500 Watt.

Das System ist inzwischen wieder verfügbar und kann für andere Aufgaben genutzt werden. Wenn Sie Interesse haben, das System für Ihre eigene CUDA Anwendung zu mieten oder zu kaufen, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail an info@sw4.de.

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TIFF, PSD, EPS und Camera Raw mit ResourceSpace jetzt voll unterstützt

Mit Revision 368 sind nun die angekündigten Änderungen am ResourceSpace Kern in die Entwicklungsversion eingeflossen. Alle von ImageMagick unterstützten Bildformate können damit aufgenommen und in die verschiedenen Größen gerechnet werden.

Außerdem wurde in dem Zuge die Unterstützung von Camera RAW Bildern deutlich verbessert. Dafür ist allerdings zusätzlich zu ImageMagick das Tool dcraw auf dem Server nötig.

Update: Ab Revision 387 ist die Kompatibilität mit älteren ImageMagick Versionen sowie mit GraphicsMagick wiederhergestellt.

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Ruby on Rails lokalisieren mit globalite

Es existieren bereits einige Lösungen, um Ruby on Rails zu lokalisieren (sprich: deutsche Fehlermeldungen, Datumsangaben, etc.). Am besten davon gefällt mir globalite, das versucht mit möglichst wenig Aufwand die wichtigsten Funktionen von Globalize zu bieten. Deshalb kommt es seit Kurzem nun auch bei simplyfile zum Einsatz.

Neben den in Rails hinterlegten Ausgaben können ganz leicht auch die Felder der Models übersetzt werden. Mehrsprachigkeit ist dank i18n/l10n Unterstützung ebenfalls leicht umsetzbar.

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