re:publica 2010

Eine neue Kategorie für dieses Blog ist fällig geworden. Sie nennt sich “Mensch-Mensch-Interaktion” und wird in Zukunft Berichte über solche Zusammenkünfte wie BarCamps oder Konferenzen und Unkonferenzen beherbergen. So wie dieser Beitrag über die re:publica 2010 in Berlin vor gut einer Woche.

Sicher, man muss nicht da gewesen sein bei der re:publica. Wer sich aber dennoch dafür entschieden hat, konnte hier ein Menge lernen. Die unterschiedlichsten Sichten auf das Social Web und die Gesellschaft im Ganzen waren vertreten – allesamt von Menschen, die sich darauf eingelassen haben und sich nun fragen, wohin die Reise geht, welche Erfahrungen und Werte winken und welche Stolpersteine und Gefahren am Wegesrand lauern.

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BarCampRuhr3 in Essen – Rückblick

Ungefähr 7 Minuten hat es gedauert, da waren für das Wochenende jeweils 160 Plätze voll. Das war am 26. Januar. Heute, gut zwei Monate später kann ich auf ein tolles BarCampRuhr3 zurück blicken.

Interessant war das BarCamp für mich nicht nur weil es im einzigartigen Unperfekthaus stattfand, nicht nur wegen der mittlerweile weltberühmten Chatroulette Session, sondern vor allem wegen der Menschen, die ich dort (wieder) treffen bzw. kennenlernen durfte, und wegen ihrer Ideen und Gedanken.

Alles weitere haben andere in den vergangenen 10 Tagen schon berichtet. Deshalb bleibt mir nur zu sagen: Vielen Dank an den Organisator Stefan Evertz und bis zum nächsten Mal.

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Buzzcamp 2 im Unperfekthaus, Essen

Das lokale muss in @ige

Außer einigen Interviews mit Initiator Robert Basic gab es im Vorfeld nicht viel Informationen zu seinem Projekt Buzzriders. Und das war auch durchaus so geplant. Dennoch zog es viele nach Essen ins Unperfekthaus zum Buzzcamp. Hier sollten am vergangenen Wochenende alle Interessierten diskutieren, erarbeiten und mitgestalten, was Buzzriders am Ende – oder vielmehr zum Start – überhaupt sein soll. Und das taten wir.

Nachdem Robert im Vorfeld großes Interesse angemeldet hatte, stellte ich unter anderem Google Wave und WordPress P2 als mögliche interne Kommunikationssysteme vor. Aber auch Use Cases, Organisationsformen, Technik, Marketing und vieles mehr wurden diskutiert. Denn Buzzriders ist kompromisslos offen – anders als klassische Start-Ups soll sich das Projekt wie ein Dorf (oder eine Stadt), und darum geht es ja auch inhaltlich, selbst definieren und entwickeln. Einzige Vorgabe ist der lokale Bezug – so wie man bei Büchern an Amazon denkt, soll Buzzriders die Anlaufstelle für alles lokale sein.

Ein spannendes Experiment, denn auch Robert wird so langsam erst klar, was dabei herauskommen könnte, wie er in seinem Resümee festhält. Ich werde weiter berichten.

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