Unified Messaging 2.0
In einer Diskussion während der Session Projektmanagement 2.0 auf dem CollaborationCamp in Essen wurde klar, dass bei der online-Kommunikation vollkommen unterschiedliche Auffassungen darüber herrschen, welcher Kommunikationsweg wie genutzt wird. Tatsächlich problematisch wird das allerdings erst dadurch, dass diese Auffassungen nicht abgeglichen werden.
Der Hintergrund
Die klassischen Wege wie Telefon, Fax und Post transportieren implizit eine Annahme, in welchem Zeitrahmen eine Nachricht angenommen und damit auch weiterverarbeitet wird. Auch ist meistens klar, ob der Empfänger durch den Eingang der Nachricht unterbrochen wird, bei dem was er gerade tut. Aber wie sieht es aus bei z.B. E-Mail, Instant Messaging, Social Networks und Microblogging Diensten? Vom unregelmäßigen E-Mail Abrufen per Webmailer bis hin zu Push-Benachrichtigungen auf dem Smartphone über Erwähnungen in Twitter gibt es eine Bandbreite an unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und -präferenzen. Auch die Grenzen zwischen den einzelnen Wegen verschwimmen.
