Unified Messaging 2.0

In einer Diskussion während der Session Projektmanagement 2.0 auf dem CollaborationCamp in Essen wurde klar, dass bei der online-Kommunikation vollkommen unterschiedliche Auffassungen darüber herrschen, welcher Kommunikationsweg wie genutzt wird. Tatsächlich problematisch wird das allerdings erst dadurch, dass diese Auffassungen nicht abgeglichen werden.

Der Hintergrund

Die klassischen Wege wie Telefon, Fax und Post transportieren implizit eine Annahme, in welchem Zeitrahmen eine Nachricht angenommen und damit auch weiterverarbeitet wird. Auch ist meistens klar, ob der Empfänger durch den Eingang der Nachricht unterbrochen wird, bei dem was er gerade tut. Aber wie sieht es aus bei z.B. E-Mail, Instant Messaging, Social Networks und Microblogging Diensten? Vom unregelmäßigen E-Mail Abrufen per Webmailer bis hin zu Push-Benachrichtigungen auf dem Smartphone über Erwähnungen in Twitter gibt es eine Bandbreite an unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und -präferenzen. Auch die Grenzen zwischen den einzelnen Wegen verschwimmen.

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Vorschau LeWeb 2010

In einem Monat geht es für mich zum ersten Mal zur LeWeb nach Paris, mit 2.400 Teilnehmern aus 50 Ländern die Web-Konferenz in Europa. Gespannt bin ich auf den wohl einzigartigen Mix aus amerikanischen Größen und europäischen Entrepeneurs. Das Programm im 20-Minuten-Takt verspricht ebenfalls eine kurzweilige Veranstaltung.

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Rückblick Multi-Touch

In meinen Beiträgen zu Multi-Touch und dem Apple iPad  hatte ich einige Vermutungen zur Zukunft der Konzepte aufgestellt. Da sich in den vergangenen Monaten hierzu einiges entwickelt hat, hier ein kurzer Rückblick auf die Aussagen und ob sie heute noch gültig sind.

Zunächst einmal, was die Early Adopter angeht, lag ich falsch. Die Verkaufszahlen der iPads sprechen eine eindeutige Sprache und auch die Early Adopter haben kräftig zugeschlagen. Doch mit der neuen iOS Version 4.2 wird die fehlende Druckfunktion ergänzt, und das iPad damit tatsächlich zu einer vollwertigen Alternative für Privatanwender, die sich mit den bisherigen Benutzerschnittstellen von Computern eher schwer tun.

Meine Ansicht zu Multi-Touch Eingabegeräten am Desktop scheint Apple zu teilen. Als Multi-Touch Eingabegerät auf dem Schreibtisch gibt es inzwischen das Magic Trackpad. Lediglich für die gelegentliche Arbeit mit Multi-Touch Screen als Benutzerschnittstelle scheint hier für die Zukunft in Doppelfunktion ein schwenkbarer iMac vorgesehen zu sein. Das erscheint mir sinnvoller als Geräte, die entweder dauerhaft auf dem Tisch liegend oder in vertikaler Position zu benutzen sind.

Warum ich hier gerade nur Apple Produkte betrachte, mag sich manch einer fragen. Nun, momentan hat Apple hier eine einzigartige Kombination aus Marktmacht und Innovationsfreude im Bereich der Benutzungsschnittstellen. Vor diesem Hintergrund erwarte ich von Apple auch in nächster Zeit am ehesten neue Konzepte, die sich potentiell auch in der Masse durchsetzen.

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